Exit!-Lesekreis in HH zur Wert-Abspaltungskritik im CENTRO SOCIALE, Sternstraße 2, 20357 Hamburg, und zwar
- jeden zweiten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Eck-Büro zu einem aktuellen Thema aus wert-abspaltungs-kritischer Perspektive.
- jeden vierten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Raum Kubus zu einem theoretischen Text.
Am Donnerstag, den 8. Februar diskutieren wir aus dem Text von Daniel Späth in Exit! 14 QUERFRONT ALLERORTEN! Oder: Die „neueste Rechte“, die „neueste Linke“ und das Ende gesellschaftskritischer Transzendenz, die Abschnitte „Die immanente Wende der Postmoderne, die europäische Krise und die Entstehung der Neuesten Rechten in Deutschland“ (S.162 – 170) und „Die gespaltene Mittelschicht in Deutschland“ (S.170 – 179).
Am Donnerstag, den 22. Februar setzen wir unsere Auseinandersetzung mit dem Buch von Roswitha Scholz Das Geschlecht des Kapitalismus fort. Wir machen weiter mit dem zweiten Teil: Feministische Theorieansätze, hier II. Geschlecht im warenproduzierenden Patriarchat, 1. Beruf und Hausarbeit bei Elisabeth Beck-Gernsheim/ Ilona Ostner konkret die Abschnitte „Die Herstellung von (Zwei-)Geschlechtlichkeit, das androzentrische gesellschaftliche Unbewußte und die relative Berechtigung des Ansatzes von Beck-Gernsheim/ Ostner“ (S.52 – 63) sowie „Gebrauchswert – Tauschwert, Männlichkeit und Weiblichkeit“ (S. 64 – 67). Wir verweisen nach wie vor ergänzend auf folgende Texte:
- Roswitha Scholz: Der Wert ist der Mann, Thesen zu Wertvergesellschaftung und Geschlechterverhältnis, 1992
- Robert Kurz: Geschlechtsfetischismus, Anmerkungen zur Logik von Weiblichkeit und Männlichkeit, 1992
- Roswitha Scholz: Wert und Geschlechterverhältnis, 1999
Neuzugänge sind herzlich willkommen.
Kontakt: kontakt [at] ex-negativo.org
„Wenn notwendig, muss kritische Theorie aber nach wie vor auch den Schneid haben, in einer kärglichen Hütte zu überwintern und sich nicht überall anzubiedern. Entscheidend ist hier der Inhalt und nicht eine falsche Menschelei, leere Offenheit und Leutseligkeit. Vielleicht noch nie war eine kritische Distanz zu den gesellschaftlichen Verhältnissen so notwendig wie heute, in einer Situation, die scheinbar wie keine andere zuvor nach gesellschaftlichen konkreten Alternativen schreit, wobei eine traditionell distanzierte Wert-(Abspaltungs-)Kritik in ihrer ‚Abgehobenheit‘ obsolet geworden zu sein scheint.“