Juli 2026

Zunächst mal: Sommerpause ist dieses Jahr gestrichen. Das entspricht nicht von ungefähr dem allgemeinen Zeitgeist, Santa Muerte lässt grüßen. Unterdessen laboriert die Gesellschaft weiterhin unablässig an ihrer eigenen Abschaffung [1 | 2], das bürgerliche ‚Denken‘ ahnt nicht einmal was da passiert.

Davon ab bleiben wir dran und befassen uns auch weiterhin mit dem was als Nationalstaat vor sich hin west. Hierfür lesen wir den frisch gebackenen Text Grundrisse zur Kritik des Politikfetischs von Daniel Späth/ fractura. Gruppe für radikale Kritik und ringen fortgesetzt um kategoriale Annäherung an einen kritischen Begriff.

Die nunmehr bereits weit im dritten Jahrzehnt fortgeführte Auseinandersetzung mit dem Text Zwischen Allmacht und Ohnmach. Zur Psychopathologie des bürgerlichen (d.h. männlichen) Subjekts von Robert Bösch geht in die (über)nächste Runde. So langsam verstehen wir, was wir da zu lesen glauben.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den jungen Kommentar Eine freudsche Ontologie des Unbewussten? Bemerkungen zu dem Text von Robert Bösch (02/2026) von Sandrine Aumercier und Frank Grohmann.

Die realen gesellschaftlichen Verhältnisse, deren notwendig falsches Bewußtsein und ihre Entfaltung- ob KI, Klima oder Krieg – indes sind darüber nicht vergessen; wir leiden an Ihnen, aber finden uns nicht mit ihnen ab – und das anzuerkennen, lassen wir uns nicht nehmen.

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Abt. Spannkraft in Monarchie und Alltag

Seit über 75 Jahren bilden unsere freiheitlich-demokratischen Werte die Basis für ein friedliches Zusammenleben in Europa. Das Jahrhundert der Katastrophen um die beiden Weltkriege liegt weit hinter uns. „Während unsere Väter, Großväter und Urgroßväter noch in den Krieg zogen, dürfen wir heute unseren europäischen Nachbarn vertrauen. Ein Krieg innerhalb der EU ist unvorstellbar, Ost- und Westeuropa sind vereint. Das gemeinsame Haus Europa sichert den Frieden“ […] 1